Pflanzen und Tiere im Marchland

Das Marchland präsentiert sich als einzigartiges Gebiet mit großem Artenreichtum das mehrere Naturaspekte enthält.
Die Dominanten hier sind die Auwälder und Feuchtwiesen. Der Einsame Fluß hat auch seine Natur Aspekte: Fluß, Alte Armen Uferpflanzen.

Pflanzen
Die Blüte von einzelnen Pflanzenarten hängt davon ab, wie lange die Frühligsüberschwemmungen dauern. Im April blüht die Ganzblättrige Waldrebe (Clematis integrifolia), die Sommmer-Knotenblume (Leucojum aestivum), entdecken wir große Flächen aus Wiesen–Schaumkraut (Cardamine pratensis) und Goldenem Hahnenfuß (Ranunculus auricomus). Im Mai dann die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), den Großen Weißenknopf (Sagnguisorba officinalis) und die Weißen Margariten (Leucanthemum vulgare).

Weicher Auwald (Weide – Pappel)
Er befindet sich im feuchten Teil der Auen und hält sehr gut die Überschwemmungen aus. Die typischen Darsteller sind die Weiße Weide (Salix alba), die Bruchweide (Salix fragilis) und die Weiße oder Schwarze Pappel (P. alba nigra). An Stäucher sind beonders der Holunder (Sambucus nigra) vertretem, von den Kräuten die Brennessel (Urtica dioica), der Gemeine Beinwell (Symphytum officinale) und die Sommer-Knotenblume (Leucojum aestivum).

Harter Auwald (Eiche – Ulme – Esche)
Sie wächst auf der höheren Terrasse am Fluß. Der Wald ist nicht auf die oftmaligen Überschwemmungen angewiesen. Von den Kräuten wachsen hier Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Scharbockskraut (Ficaria verna), Hohler Lerchensporn (Corydalis cava), Wald-Gelbstern (Gagea lutea) und Bärlauch (Allium ursinum). Der Wasserspiegel des Altwassers hängt vom Grundwasserspiegel ab. Im Mai blühen viele Wasserpflanzen, zum Beispiel Weiße Seerose (Nymphea alba), Gelbe Teichrose (Nuphar lutea), Wasserfeder (Hottonia palustris). Bedeutend sind hier auch die Wasserlinsen (Lemna sp.), der Gewöhliche Froschbiß (Hydrocharis morsus-ranae, und auch die Wassernuß (Trapa natans).
Auf der Ufern wachsen die Wasserschwertlilie (Iris pseudacorus), die Schwanenblume (Butomus umbelatus) und das sehr interessante Pfeilkraut (Saggitaria sagittifolia).

Tiere
Die March ist ein Fluß, wo sich viele kostbare Fischsarten befinden, die nirgendwo anders zu finden sind wie z.B. der Donaubarsch (Gymnocephalus baloni), der Zingel (Zingel zingel) und der Kleine Zingel (Zingel streber). Im Fluß leben insgesamt noch 62 Fischarten.
Im Altwasser leben mehrere Arten von Schleimtieren, von den Schalentieren zwei Arten: (Unio pictorum) und (Anodonta cygnea). An den Altwassern und unter ihrem Schatten leben viele Kriechtiere, am öftesten sind die Teichfrösche zu sehen (Rana esculenta), die Laubfrösche (Hyla arborea) und die Erdkröte (Bufo bufo). Die Schlangen sind hier vertreten mit vier Nattern: Ringelnatter (Natrix natrix), Würfelnatter (Natrix tesselata), Schlingnatter (Coronella austriaca) und Äskulapnatter (Elaphne longissima).
Für die Zugvögel repräsentiert der Fluß March eine bedeutsame Station und ist auch eine ideale Umgebung für Nester und als Ruheort. Nach den Nestern, man kann die Vögel unterscheiden nach: Wiesenvögel, Waldvögel, Wasservögel. Die Wiesenvögel sind am meisten gefährdet, wie der Wachtelkönig (Crex crex) oder die Rohrweihe (Circus aeruginosus), die große Weidenbäume bevorzugen.
Am Wasser befinden sich viele Enten, Gänse, Duckenten, Fischreiher u.a.. In den letzten Jahren nistet an der March auch unser grösster Greifvogel, der Seeadler (Haliaetus albicilla).
Die Säugetiere sind hier vertret mit etwa 20 Arten. Der interessanteste von allen ist der Biber (Castor fiber), der hier vor vielen Jahren verschwunden war und später wieder erfolgreich angesiedelt worden ist.